Arthur Benda, Madame d'Ora, Atelier d'Ora | Anita Berber

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Anita Berber

Nachlass Madame d’Ora, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Objektbezeichnung:
Inventarnummer:
P1976.857.474
Staatliche Landesbildstelle Hamburg, Sammlung zur Geschichte der Photographie

Herstellung:
Madame d'Ora (1881–1963, Fotograf/in) GND
Arthur Benda (1885–1969, Fotograf/in) GND
Atelier d'Ora (Hersteller/in (Firma/Fabrikant/Manufaktur))
1922, Wien (Stadt)

Material:
Silbergelatinepapier (auf Karton kaschiert)
Maße:
Bildmaß: Höhe: 15,1 cm; Breite: 19,5 cm
Blattmaß: Höhe: 15,7 cm; Breite: 20,2 cm
Karton: Höhe: 50 cm; Breite: 35 cm
Signatur/Marke:
signiert: recto: in weißer Tusche: "d'Ora / BENDA / WIEN"
Stempel: verso auf dem Karton: "Sammlung Willem Grütter", Inventarstempel der Staatlichen Landesbildstelle Hamburg


Wer sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts von d‘Ora porträtieren lässt, verleiht seiner Person einen Hauch französischer Eleganz. Bis in die 1930er Jahre inszeniert sie die Wiener und Pariser Gesellschaft und die Künstlerbohème. Sie fotografiert den Maler Gustav Klimt, die russische Primaballerina Anna Pawlowa, die skandalumwitterte Nackttänzerin Anita Berber und Größen der Modewelt wie Coco Chanel. Im Atelier von d’Ora nimmt man ästhetische Bildnisse entgegen, die einen zeitgemäßen Look ausstrahlen und den Anspruch der Abgelichteten auf einen Platz in der Welt der schönen, gebildeten und berühmten Menschen unterstreichen. Durch die äußerst erfolgreiche Kooperation mit Bild- und Zeitschriftenagenturen erreicht d’Ora mit ihren Bildern eine breite Öffentlichkeit. Ihre Porträts und Modefotografien zeigen den Übergang von aristokratischen Idealen zu einem Bild der „neuen Frau“, das von der Welt des Theaters und Films geprägt ist, die sich in den 1920er Jahren in einer rasend entwickelnden Zeitschriftenkultur verbreitet. (Cathrin Hauswald)

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